| In Entwicklung | ||
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BERNSTEIN ARPEGGIO | |
| Format | 1x 56' High Definition | |
| Drehbeginn | April 2009 | |
| Regie | Zbig Rybczinski | |
| Koproduzenten | ZDF/ARTE/UNITEL/NHK | |
| Synopsis | ||
QUICKTIME TRAILER |
WIEN AUGUST 1987 Leonard Bernstein dirigiert in der Staatsoper die Wiener Philharmoniker. Es ist keine öffentliche Vorführung, sondern eine Veranstaltung ausschließlich für Filmaufnahmen. Die letzten Akte von Wagner Ring des Nibelungen werden einstudiert. Mitten während der Dreharbeiten bricht Bernstein ab. Das Orchester ist konsterniert. Bernstein bittet das Filmteam am nächsten Tag in der Bergstrasse 19 zu erscheinen. Es ist eine berühmte Adresse. Am nächsten Tag empfängt er das Filmteam vor der Tür. Bernstein hat die ganze Nacht nicht geschlafen, sondern einen Text vorbereitet. Jetzt führt er das Filmteam in den ersten Stock, in die Praxisräume von Siegmund Freud. Bernstein ist bestens vorbereitet, hat zwei Stapel Bücher vor sich aufgebaut. Einen mit Büchern über Wagner den anderen über Freud. In einem fiktiven Dialog mit Siegmund Freud beginnt er seinen Konflikt mit Wagner darzulegen: „Wie kann dieser große Künstler, dieses erstklassige musikalische Genie solch ein drittklassiger Mensch sein? Wenn ich ihm schmeicheln möchte, würde ich ihn unbeständig, ehrgeizig, egoistisch nennen. Wenn ich ihn kritisch sehe ist er nichts als ein schrankenloser Egomane. Ein Revolutionär, wenn es in seinen Kram passt, ansonsten ein Bourgeois und irrationaler Anti-Semit. Ein Mann, der sich Geld leiht ohne auch nur ansatzweise die moralisch Pflicht zu fühlen es zurückzuzahlen. Ein Mann der sich für alles interessiert solange es ihm und seiner Kunst nutz. Kurzum: der wandelnde Größenwahn. .... Ich weiß nicht welchen Titel dieser Film, den wir hier aufnehmen, einmal tragen wird. Aber ich kenne zumindest einen interessanten Untertitel: Was macht ein netter jüdischer Junge wie du, an solch einem Ort und führt diese rassistische Musik auf. „ |
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